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Warum Leistungsschalter regelmäßig revidiert werden

Ein Schalter, der jahrelang nicht schaltet, ist kein Beweis für Zuverlässigkeit.

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Leistungsschalter verbringen den größten Teil ihres Lebens in einer Stellung. Genau das ist das Problem: Mechanik, die sich nicht bewegt, wird schwergängig. Schmierstoffe verharzen, Federn verlieren Vorspannung, Verriegelungen setzen sich fest.

Im entscheidenden Moment soll der Schalter dann innerhalb von Millisekunden auslösen. Ob er das noch kann, lässt sich von außen nicht erkennen – der Zustand zeigt sich erst, wenn man ihn prüft.

Eine Revision umfasst deshalb mehr als Reinigung: Wartung des Antriebs, Prüfung von Kontaktsystem und Lichtbogenkammern, Schmierung nach Herstellervorgabe, Austausch von Verschleißteilen sowie die Prüfung der elektrischen und mechanischen Funktionen. Bei elektronischen Überstromauslösern werden die Einstellwerte ausgelesen und die Auslösekennlinien geprüft.

Hinzu kommen Messungen, die einen Zustand beschreiben statt ihn zu vermuten: Kontaktwiderstandsmessung, bei Mittelspannungsschaltern zusätzlich Schaltzeitenmessung und Vakuumprüfung.

Lose Schraubverbindungen gehören in diesen Zusammenhang. Sie sind eine der häufigsten Ursachen für örtliche Erwärmung und lassen sich mit vertretbarem Aufwand kontrollieren – vorausgesetzt, jemand sieht regelmäßig nach.

Unverbindlich klären, was möglich ist

Wenn Sie den beschriebenen Punkt an einer eigenen Anlage einordnen möchten, sprechen Sie uns an – wir schauen uns die Situation an und sagen Ihnen, was sich daraus ergibt.

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